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Patagonien: Wilde Naturpoesie

Im Süden des lateinamerikanischen Kontinents liegt Patagonien, ein wildes Naturgebiet, das sich über weite Teile Chiles und Argentiniens erstreckt. Entdecken Sie mit uns die patagonische Tier- und Vogelwelt!

5 min
Patagonien: Wilde Naturpoesie
Autor: Harini Sriram

Das von den Anden durchfurchte Patagonien im Süden Argentiniens und Chiles umfasst urwüchsige Wildnis und zerklüftete Gletscherlandschaften. Auf einer Fläche von mehr als einer Million Quadratkilometern befinden sich hier gleich neun Nationalparks, darunter Torres del Paine, Los Glaciares und die Halbinsel Valdés.

Eine Reise mit Enchanting Travels stellt Ihnen das Phänomen Patagonien in all seinen schillernden Facetten vor. Halten Sie Ausschau nach dem Puma, wenn eine Herde argloser Guanakos – des Pumas liebste Speise – über die schroffen Berghänge zieht. Beobachten Sie Seelöwen und Pinguine an felsigen Meeresküsten, oder fahren Sie mit dem Boot hinaus ins Reich der Glattwale, See-Elefanten und Delfine.

Unsere Wandertouren in Patagonien führen Sie zu eisigen Gletschern, durch weitläufige Graslandschaften und dichte Wälder, bis heran ans Ufer kristallklarer Seen und Lagunen. Erleben Sie das Wunder der argentinischen Tierwelt auf einer Patagonienreise mit Stopps in Puerto Madryn und den Esteros del Iberá, einem großen Sumpfgebiet.

Diese virtuelle Reise bietet nur einen kleinen Ausschnitt aus der wunderbaren Tierwelt Patagoniens.

Patagonien: Wilde Naturpoesie
Wenn Sie in Patagonien einen Puma zu Gesicht bekommen möchten, dann ist der im chilenischen Teil Patagoniens gelegene Nationalpark Torres del Paine der richtige Ort für Sie. Die gesunde Population von Guanakos hat dieses UNESCO-Biosphärenreservat zu einem willkommenen Zufluchtsort für die viertgrößte Katzenart gemacht. Der Puma ist allerdings ein scheuer Einzelgänger, mit dessen Fell er sich geschickt an die semiaride Umgebung anpasst. Bei einer Wanderung in Begleitung eines erfahrenen Reiseleiters haben Sie im Nationalpark Torres del Paine denkbar gute Chancen auf ein Rendezvous mit dieser eleganten Raubkatze.
Patagonien: Wilde Naturpoesie
Das im offenen Grasland der Steppen und Halbwüsten Patagoniens lebende Guanako ist die Stammform des domestizierten Lamas und ähnelt dem Alpaka. Diese widerstandsfähigen Pflanzenfresser gehören zur Familie der Kamele und überleben selbst in sehr trockenen Regionen. So sind Guanakos in der Lage, ihren Wasserbedarf über lange Zeit nur durch das Fressen von Gräsern zu decken. Darüber hinaus sind sie gute Läufer und erreichen Geschwindigkeiten von fast 60 Kilometern pro Stunde! Damit sind sie nach dem Puma, ihrem Hauptfeind, das zweitschnellste Säugetier auf patagonischem Boden.
Patagonien: Wilde Naturpoesie
Ein kurzer Blick in den Himmel und vielleicht sehen Sie den mächtigen Andenkondor über den schroffen Torres del Paine. Seine Flügelspannweite von mehr als drei Metern macht ihn zum größten flugfähigen Greifvogel der Welt. Diese Neuweltgeier haben Land und Luft fest im Blick: Mit ihren scharfen Augen suchen sie die Berghänge nach Kadavern ab. Dabei sind sie nicht nur verblüffend intelligent, sondern auch kräftig und ausdauernd. An einem einzigen Tag fliegen sie mehr als 300 Kilometer und erreichen Flughöhen von bis zu 5.500 Metern. In Chile sind Andenkondore auch in der Umgebung von Punta Arenas zu beobachten.
Patagonien: Wilde Naturpoesie
Patagonien: Wilde Naturpoesie
Ein weiterer prächtiger Vogel, den man in Patagonien häufig an Seen und Lagunen antrifft, ist der Chileflamingo. Die in großen Schwärmen lebenden Vögel sind leicht an ihren grauen Beinen, rosafarbenen Knien und dem schwarzen Schnabel zu erkennen. Am besten lassen sich die nistenden Flamingos während der Brutzeit zwischen den Sommermonaten Dezember und Februar beobachten. Große Kolonien siedeln im chilenischen Valle Chacabuco und in der argentinischen Pampa.
Patagonien: Wilde Naturpoesie
Der ebenfalls in Patagonien und den Pampas beheimatete Argentinische Kampfuchs ist ein relativ kleines Tier mit einem Gewicht von nur zwei bis fünf Kilogramm. Er ernährt sich hauptsächlich von kleineren Säugetieren, Früchten und Aas. Er gilt als äußerst anpassungsfähig, denn er fühlt sich im trockenen Buschland Argentiniens ebenso wie in der kalten Steppe pudelwohl. Der Argentinische Kampfuchs gehört zur Familie der Hunde und ist somit eher mit dem Wolf vergleichbar als mit einem Fuchs.
Patagonien: Wilde Naturpoesie
Der Patagonische Skunk ist ein kleiner Vertreter der Stinktiere und ernährt sich vor allem von Insekten und kleineren Säugetieren, die er im Grasland aufstöbert. Charakteristisch sind die zwei weißen Streifen, die sich vom Hinterkopf bis zum fast weißen Schwanz ziehen. Skunks können ihr übelriechendes Wehrsekret bis zu sechs Meter weit verspritzen, daher ist ein gesunder Abstand stets empfehlenswert!
Patagonien: Wilde Naturpoesie
Magellanspechte sind nicht nur die größten Spechte Südamerikas, sie gehören sogar zu den größten Spechten der Welt. Sie leben in den uralten Scheinbuchenwäldern Patagoniens. Der Magellanspecht ist überwiegend schwarz und trägt modebewusst einen zu einer Federlocke auslaufenden Schopf. Dabei unterscheiden sich die Männchen von den Weibchen durch ihr leuchtend rotes Kopfgefieder. Die Weibchen begnügen sich mit einem roten Tupfer am Schnabel. Magellanspechte ernähren sich vorwiegend von Larven holzbewohnender Insekten, sowie von Raupen und Spinnen. Ihre Höhlennester finden sich hoch oben in den Scheinbuchen.
Patagonien: Wilde Naturpoesie
Die nördlichste Kolonie von Felsenpinguinen finden Sie auf der Isla Pinguïno unweit der Hafenstadt Puerto Deseado, gelegen in der Provinz Santa Cruz im argentinischen Patagonien. Diese kleinen Pinguine – gerade einmal einen halben Meter sind sie kurz – fallen auf durch ihren weit abstehenden Federkamm und ihre stechend roten Augen. Sie sind in der Lage, starken Meeresströmungen und widrigen klimatischen Bedingungen zu trotzen, um ihre Nistplätze an den felsigen Küsten zu erreichen. Der Bestand der Felsenpinguine ist allerdings dramatisch zurückgegangen und ihr Überleben ist angesichts von Überfischung, Umweltverschmutzung und Klimawandel ungewiss.

Patagonien: Wilde Naturpoesie
Die Halbinsel Valdés in der argentinischen Provinz Chubut zeichnet sich durch ihren Reichtum an Meereslebewesen aus. Einer der größten, ganzjährig hier lebenden Bewohner ist die Mähnenrobbe. Diese teils mächtigen Kolosse, die auch als Südamerikanische Seelöwen bezeichnet werden, lassen sich bei einem Bootsausflug nach Puerto Pirámides beobachten. Südlich der Halbinsel am Golfo Nuevo liegt Puerto Madryn. Hier haben Sie die Gelegenheit, in der Gesellschaft von Seelöwenbabys zu schwimmen oder Südliche Glattwale zu beobachten.

Patagonien ist in der Vielfalt seiner Tierwelt unvergleichlich. Ob Magellan-Pinguine, Orcas, Riesensturmvögel oder See-Elefanten, in jedem Winkel dieses endlosen Territoriums dürfen Sie sich auf überraschende Begegnungen mit der Tierwelt gefasst machen.

Möchten Sie die artenreiche Tierwelt Patagoniens entdecken? Dann lassen Sie sich von unserem Angebot an abenteuerlichen Reiserouten inspirieren. Unsere Reiseexperten setzen alles in Bewegung, um Ihnen die Reise Ihres Lebens zu ermöglichen – ganz individuell auf Ihre Wünsche zugeschnitten.

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